Durchblutungs-Check
für das mittlere Lebensalter

 

Sinnvoller Eingangscheck, um an der Halsschlagader Vorstufen von Verkalkungen auszuschließen - oder nachzuweisen - und nicht erst abzuwarten, bis es "richtige Verkalkungen" gibt.

Dank hochauflösendem Ultraschall ist es mit high-tech-Geräten (Farbduplex) möglich, als allererste Gefäßveränderung eine Schwellung an der Innenauskleidung der Gefäße festzustellen (Intima-Media-Messung).

Wenn diese Schwellzustände in jüngeren Jahren nicht festgestellt werden, wird als nächster Schritt im Alter von 50-60 die Einlagerung von Fetten (Cholesterin) erfolgen. Diese Situation ist noch medikametös zu behandeln und dadurch zu stoppen.  Kommt es dann in einem weiteren Schritt zu der Einlagerung von Kalk in diese Fettschicht, gibt es diese Möglichkeit nicht mehr. Bei hochgradigen Engstellen muss der Gefäßchirurg zu Rate gezogen werden. Seit einigen Jahren ist auch die Behandlung mit Aufdehnen und Stent eine gute Behandlungsalternative geworden -> Vorgehen wie beim Herzen mit Katheter.

Die Halsschlagader ist als repräsentativ für das gesamte Gefäßsystem anzusehen.

Ab einem Alter von ca. 70 Jahren gibt es immer geringgradige Gefäßprozesse an den Halsschlagadern. 

Veränderungen an den Halsschlagadern sind die häufigste Ursache von Schlaganfällen (Apoplex).